Deine Haarseife funktioniert nicht? – Hier wird dir geholfen!

Meine Erfahrungen aus über 10 Jahren

Angefangen hat alles auf einem Kunsthandwerkermarkt in der Nachbarstadt:
Ein kleiner Seifenstand mit einer bunten Auswahl an selbstgemachten Seifen zog mich in seinen Bann. Als ein besonderes Schmankerl empfand ich eine Haarseife, die aussah wie ein Spiegelei, und so verführerisch nach Orange roch. Das war im November 2006.
Seit dieser ersten Seife habe ich viele weitere ausprobiert und selbst hergestellt. Manche waren besser als andere… Viele empfinden die Suche nach der richtigen Haarseife als sehr schwer und wenn eine Haarseife nicht funktioniert, ist das wirklich frustrierend. Leider kann ich dem nicht widersprechen, aber die möglichen Fehlerquellen etwas eingrenzen und dir damit eine Checkliste an die Hand geben, anhand der du dich selbst an die Fehleranalyse machen kannst. Generell gibt es drei große Baustellen:

  1. Das Wasser
  2. Die Anwendung
  3. Die Zusammensetzung der Seife

1. Hartes Wasser führt zu Kalkseife

Lebst du im Süden oder Nord-Osten Deutschlands ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Leitungswasser sehr hart, also kalkhaltig ist. Das merkst du nicht nur an den unschönen Wasserflecken, sondern auch an der Kalkseife, die sich in deinen Haaren und am Waschbeckenrand niederschlägt. Sie äußert sich meistens als schmieriger Film auf den Haaren. Sie fühlen sich dann schwer und vielleicht auch ölig an. Die Haare wirken stumpf und lassen sich nur schwer kämmen. In deiner Bürste findest du unter Umständen sogar kleine weiße Flöckchen. Keine Sorge, das sind keine Schuppen!

Sauer macht sauber!

Abhilfe schafft eine saure Spülung, auch als saure Rinse bekannt. Sie hilft dabei, dass sich keine Kalkseife bilden kann und verhindert ebenso Kalkablagerungen am Haarschaft. Je stärker deine saure Spülung ist, desto eher sollte sie anschließend auch wieder ausgespült werden. Sind deine Haare nach der Spülung trocken und fühlen sich knirschig an, war die Spülung vermutlich zu stark. Verändere deswegen die Konzentration oder versuche ein anderes Rezept.
Rezept für saure Spülung

2. Die Seife muss überall hin – richtig einschäumen

Ganz so einfach wie mit dem Shampoo ist es mit der Shampooseife nicht. Naja, zumindest ist es etwas gewöhnungsbedürftig. Anwendungsfehler zeigen sich ganz schnell in verklebten oder ölig, fettigen Haaren. Ganz besonders der Nacken und die Zentimeter darunter sind anfällig. Dort ist die Masse an Haaren am größten, so dass dort die größte Mühe auf das Einschäumen verwendet werden muss. Deswegen empfehle ich folgendes Vorgehen:

Mit der Seife nicht sparsam sein

Reibe mit der Seife mehrfach von der Stirn zum Nacken über die ganze Breite des Kopfes. Anschließend gehst du mit der Seife über die Unterseite vom Nacken aus nach oben. Danach scheitelst du die Haare horizontal von Ohr zu Ohr und gehst direkt an die Kopfhaut. Das wiederholst du noch etwas tiefer und zum Schluss teilst du deinen Zopf unterhalb des Nackens und gibst dort noch etwas Seife rein. Jetzt schäumst du deine Haare mit kreisenden Bewegungen der Finger ein. Arbeite dich von der Stirn zum Nacken vor. Wenn es nicht richtig schäumt, machst du deine Haare noch etwas nasser. Versuche auch nicht, wild zu rubbeln. Das wirst du sonst beim Kämmen bereuen! Wenn du oft Probleme mit fettigen Längen hast, solltest du sie auch ordentlich, aber zu gleich vorsichtig einschäumen. Ansonsten drückst du einfach den Schaum von oben nach unten raus. Das reicht!

Gründliches Ausspülen – den Nacken nicht vergessen

Lass dir beim Ausspülen genügend Zeit. Genau wie beim Einshampoonieren gehst du mit kreisenden Bewegungen von der Stirn aus durch deine Haare. Auch hier ist der Nacken oft wieder die Schwachstelle. Du kannst deinen Zopf teilen und dann jeweils eine Seite ausspülen. So kommt mehr Wasser an weniger Haare und die Seife wird besser ausgespült. Generell funktioniert heißes Wasser auch besser als kaltes. Allerdings schadet es auch der Haargesundheit. Bitte wäge an dieser Stelle ab.

3. Die Zutatenliste gibt Hinweise auf die Verträglichkeit

Die Zusammensetzung deiner Seife hat den größten Einfluss auf die Verträglichkeit. Leider ist auch hier die Bandbreite der möglichen Störfaktoren unglaublich hoch. Deswegen kommen hier einige der größten Störenfriede:

Kokosöl – juckende und trockene Kopfhaut

In der Hautpflege wird Kokosöl sehr gerne verwendet, weil es die Haut pflegt und auch sonst ein Allroundtalent ist. In seiner verseiften Form verfügt es allerdings über eine hohe Reinigungswirkung. Das heißt, es entfettet die Haare und die Kopfhaut. Leidest du also unter juckender Kopfhaut oder unter trockenen oder spröden Haaren, könnte Kokosöl, insbesondere am Anfang der Zutatenliste, schuld sein. Als Alternative bietet es sich an, entweder ganz auf Kokosöl zu verzichten, satt dessen eine Seife mit Babassuöl zu verwenden oder eben eine, die wenig Kokosöl enthält.

Palmöl, Bienenwachs, Kakaobutter – beschwerte und schmierige Haare

Diese drei Vertreter, bis auf das Palmöl, das ich für absolut unnötig halte, können deine Haare gut pflegen oder gerade das Gegenteil bewirken. Ein wachsiges Gefühl ist oft auf alle Arten von Wachsen und Buttern zurückzuführen. Auch hier gilt: Je weiter vorne bei den Zutaten, desto mehr ist enthalten.

Überfettung – Haare zwischen Knirsch und Trief

Glücklicherweise schreiben die meisten Seifenhersteller die Angabe der Überfettung auch auf ihre Seifen oder verraten sich wenigstens auf Nachfrage. Das hilft dir einzuschätzen, wie pflegend eine Seife ist. Bei zu niedriger Überfettung werden sich deine Haare trocken anfühlen und zwischen den Fingern knirschen. Ist die Überfettung zu hoch, ist das Gegenteil der Fall. Meine normalen und glatten Haare zum Beispiel kommen mit 4% sehr gut zurecht.

Ätherische Öle – alle möglichen allergischen Reaktionen

Leider kann ich dazu nicht allzu viel schreiben, aber wenn du Anzeichen von allergischen Reaktionen oder plötzliche Schuppenbildung bemerkst, solltest du dir die ätherischen Öle oder Parfümöle genauer ansehen. Die Seifenhersteller müssen potenzielle Allergene deklarieren. Die häufigsten Allergene sind Geraniol, Cinnamal, Eugenol, Linalool oder Limonene.  Zimt oder Zitrusöle rufen häufig diese Reaktionen hervor. Abhilfe verspricht hier nur der Verzicht auf Duftstoffe.

52 Kommentare

  1. Hallo, jetzt bin ich auf der Suche nach einer geeigneten Seife auf Deine Seite gestoßen -wunderbar, jemand, der sich richtig auskennt!!! 😀
    Auch ich würde gerne eine Haarseife ohne Kokosöl versuchen, da meine jetzige leider nicht zu einem schönen Ergebnis führt.
    Nun habe ich schon keine Ahnung wie viel Zeit damit verbracht, eine Haarseife ohne Kokosöl (aber weiterhin ohne andere unnötige Zutaten wie Farbstoffe etc.) zu finden – leider ohne Erfolg. Überall ist verseiftes Kokosöl drinnen, wenn auch vielleicht erst an dritter Stelle.
    Wo bekommt man kokosölfreie Seife her? Hättest Du einen Tip für mich?

    • Remstalkind

      Hallo Petra,
      aus dem Stehgreif fällt mir nur eine Alepposeife ein. Die besteht meistens nur aus Olive und Lorbeer. Ansonsten lade ich dich recht herzlich in die Welt der Seifensieder ein. Es ist ein tolles Hobby und wenn man den Dreh raus hat, auch nicht aufwändiger als einen Kuchen backen. Insbesondere, wenn man auf „unnötige“ Zutaten verzichten will. ^^

      • DAnke Dir! Ganz tolle Seifen gibt es bei Steffis Hexenküche – die sind nur leider ständig ausverkauft…
        Zum „Selbstseifen“ fehlt im Moment die Zeit (wie auch zum Kuchenbacken…), aber ich werde es im Hinterkopf behalten!

      • Ich habe auch Alepposeife ausprobiert und hatte ganz schrecklich viel Kalkseife danach in den Haaren, die auch durch eine saure Rinse mit Essigwasser nicht rausging… Da half nur noch die „gute alte Chemie“ in Form eines Reinigungshampoos… Da ich das im Urlaub gemacht habe, kann ich über die Wasserhärte nichts sagen.
        Nun habe ich aber zuhause auch eine Haarseife ausprobiert udn das gleiche Problem, nicht so heftig aber meine Haare sind in den Länge total wachsig, de Ansatz ist super, die Längen gehen gar nicht!
        Wir haben leider eine Wasserhärte von 16,4 dH*…. 🙁

        • Das Problem mit dem harten Wasser habe ich leider auch …meine Haare sehen heute Nacht der ersten Haarwäsche an der Kopfhaut sehr fettig aus. Ich hoffe Geduld zahlt sich aus und meine Kopfhaut stellt sich um. Das harte Wasser ist leider bei der ganzen KörperPflege ein Problem ist (trockene Haut usw.) Ist das bei dir ähnlich ?

    • Bei Edeltraud Klose gibt es Haarseifen ohne Kokosöl.
      Genau aus den o.g. Gründen hat sie die Produktion so umgestellt.
      LG

  2. Hallo,

    vor einigen Monaten bin ich über deinen Blog gestolpert und schmökere seitdem begeistert. 🙂

    Besonders dein Artikel über Haarseife hat es mir angetan, denn dabei fiel mir ein, dass ich auch noch welche hier rumliegen habe, die damals aber nicht wirklich funktioniert haben.

    Und sie tun es auch jetzt nicht. Ich bekomme sie nicht einmal in den Händen wirklich aufgeschäumt. Liegt das an unserem harten Wasser hier? (18° dH) Ich habe verschiedene ausprobiert mit 2% und 4% Überfettung, sowohl von damals (etwa 4 Jahre alt, aber nicht ranzig oder so) als auch neu gekaufte und habe immer das gleiche Problem: die Seife schäumt nicht, egal wie nass Haare und Seife sind, die Haare kleben irgendwie und sind belegt, trotz saurer Rinse mit 2 TL Zitronensäure auf 1,5 Liter kühles Wasser. Vor der Rinse spüle ich lange aus und auch die Rinse spüle ich aus. Ich will wirklich, dass das mit den Seifen und meinen langen, feinen, aber vielen Haaren funktioniert, aber ich weiß nicht mehr weiter. Die letzten Jahre habe ich Shampoobars mit SLSA verwendet, aber das enthält u. U. Palmöl, das will ich nicht.

    Tut mir leid, dass das jetzt so ein Roman wurde.

    LG Steffi

    • Remstalkind

      Hallo Steffi,
      vielleicht sind deine Haarseifen von ihrer Zusammensetzung her einfach nicht geeignet? Kannst du mir mal die Inhaltsstoffe posten? Dann kann ich vielleicht mehr sagen. Ansonsten schäumen alte Seifen manchmal schlechter. Dann kannst du mit einer Gabel kleine Löcher in die Oberfläche machen, damit es etwas besser schäumt.

  3. Hallo nochmal,

    Du antwortest ja schnell! Bei den alten Seifen kenne ich die Inhaltsstoffe leider nicht , da ich sie in Butterbrotpapier gelagert habe und mich auch nicht mehr an den Shop erinnern kann . Die neuen haben alle Olivenöl recht weit vorne (1. bzw 2. Stelle der Inhaltsstoffe), die übrigen Öle variieren. Für detaillierte Infos dazu müßte ich zu Hause nochmal in Ruhe schauen, aber alle enthalten kein Salz. Falls du für eine Beurteilung alle Inhaltsstoffe brauchst schaue ich gerne nochmal. Heute Abend muß ich eh versuchen, die Kalkseife aus Kämmen und Bürsten zu bekommen.

    LG
    Steffi

  4. Hallo,

    Hier mal die Inhaltsstoffe:
    Seife 1: verseiftes Olivenöl, Kokosöl, Rizinusöl, rote Tonerde, Parfümöl, Farbstoff. 2 % überfettet
    Seife 2: Persea gratissima, Aqua, Ricinus communis Oil, Olea europaea oil, Vitis Vinifera Seed Oil, Prunus Amygdalus Dulcis Oil, Cider vinegar*, Simmondsia chinensis
    Seife 3: Sodium Olivate, Sodium Cocoate, Sodium Arganate (verseiftes Olivenöl, Kokosöl, Arganöl), Glycerin (Glyzerin aus Verseifung), Rosmarinus Officinalis Oil** (äth. Rosmarinöl), Cymbopogon Flexuosus Oil** (äth. Lemongrasöl), Citral*, Limonene*, Linalool*, Geraniol*, Citronellol*
    Seife 4: Olivenöl, Rizinusöl, Sheabutter, Vitamine, Pantenol, Jojobaöl, Orangenöl, überfettet mit Brennessel-Extrakten, Henna

    Mit diesen experimentiere ich gerade und vor allem die zweite schäumt so gut wie gar nicht. 3 + 4 schäumen, aber produzieren zum Kleben noch einen Fettkopf, wahrscheinlich wegen der Buttern. Ansonsten habe ich noch vier weitere hier, die ich aber noch nicht getestet habe.

    Die Inhaltsstoffe der älteren Seifen kenne ich leider nicht mehr, da ich nicht mehr weiß, wo ich sie herhabe.

    LG
    Steffi

    • Remstalkind

      Hallo Steffi,
      gestern gab es einen Serverausfall und ich musste ein Backup aufspielen. Hatte schon Angst, deine Kommentare wären weg…
      Also rein von den Inhaltsstoffen würde ich mein Glück mit der 1. und 3. Seife versuchen. Die anderen enthalten kein Kokosöl und schäumen deswegen vermutlich nicht sonderlich gut, gerade weil du ziemlich hartes Wasser hast. Rizinus als Schaumverstärker reicht anscheinend nicht. Kokosseife ist zwar sehr stark reinigend, aber hier wohl angebracht. Alternativ, falls Kokos zu heftig ist, kannst du auch mit Babassufett experimentieren. Wo hast du denn des Problem mit der 1. Seife? Insgesamt kannst du auch ein zweites Mal Einschäumen versuchen. Also: Wissenschaftliche Veruchsreihe zu den einzelen Haarseifen aufbauen und systematisch testen ^^

      LG
      Ariane

  5. Hallo Ariane,

    wir waren gestern spontan im Biergarten, da hatte ich leider keine Zeit mehr, mich zu melden.

    Seife 1 war eigentlich auch mein Hoffnungsträger, die Ansätze werden damit angenehm unjuckig sauber, aber die Längen kleben (das fühlt sich an, als hätte ich meine Haare mit Fruchtsaft gespült und sieht auch so aus). Die Seife hinterlässt zwar keine Flöckchen in Kämmen und Bürsten, aber einen weißlichen Schmierfilm, auch wenn ich zweimal einschäume (wobei den Schmierfilm alle Seifen hinterlassen und ich spüle wirklich lange aus. Für eine Haarwäsche mit Seife brauche ich über 20 Minuten. So lange brauche ich normalerweise für Haarwäsche und Dusche zusammen).

    Zu heftige Reinigung habe ich noch mit keiner Seife geschafft, evtl brauche ich noch mehr Kokosöl?

    LG
    Steffi

    • Remstalkind

      Hallo Steffi,
      Fruchtsaft? Das hört sich echt nicht so prickelnd an!
      Ich würde auch zu mehr Kokos tendieren. Leider ist das mit dem Kokosanteil nicht so eindeutig in den INCIs. Kokos an erster Stelle wäre meiner Meinung nach aber zu viel des Guten. Eine Idee neben dem Kokos wäre auch noch Zitronensäure, kann auch als Natriumcitrat aufgeführt sein. Das wirkt dann als Wasserenthärter. Verwende sie mittlerweile in allen Seifen.

      LG Ariane

  6. Hallo Ariane,

    nach deinem Hinweis hab mir heute bei einer Kollegin drei Probestückchen von Seifen ertauscht, von denen zwei Kokosöl an erster Stelle haben und eine mit Babassuöl an erster Stelle der Incis. Eine der zwei Kokosseifen enthält zusätzlich Zitronensäure. Bei der Seife mit der Zitronensäure benötigt sie wohl nicht einmal eine Rinse, sie hat aber auch ganz andere Haare als ich; sehr dick und wellig. Ich bin mal gespannt.

    Sind die Öle an erster Stelle immer die verseiften Öle?

    LG und einen schönen Abend
    Steffi

  7. Hallo Ariane,

    ich habe den Dreh jetzt raus, zwar nur zufällig, aber egal. Vielleicht hilft es ja jemandem, der ähnliche Probleme hat wie ich: für die Zeit, die es dauert, meine Haare nass zu machen, lege ich die Seife in ein Schälchen Wasser, so dass die Seife bedeckt ist. Während dem Einschäumen gieße ich nach und nach das Wasser aus dem Schälchen über meinen Kopf. Danach möglichst warm ausspülen, zumindest am Anfang, die Temperatur kann während dem Spülen wieder runterreguliert werden. Danach ist nicht einmal zwingend eine Rinse nötig.

    LG
    Steffi

    • Remstalkind

      Huhu Steffi,
      super! So verteilt sich wahrschenlich die Seifenlauge optimal und das warme Wasser löst die Seife dann wieder gut raus.
      Danke, dass du das hier geteilt hast.
      LG
      Ariane

      • mir wurde neulich folgender Tipp gegeben:
        bei sehr hartem Wasser gibt es auch eine chemikalienfreie Lösung: Du kannst ca. halbes Liter weiches Wasser (z.B. gesiebtes oder destilliertes Wasser) nehmen. Du kannst dazu auch Natron mit etwa 1-2 Espressolöffel mischen. Mach Dir die Haare bis zum Ansatz sehr nass und massiere darauf die Seife. Du sollst dann von diesem weichen Wasser bzw. der Natronlösung ca. 40-50 ml zuschütten, die Seife aufschäumen, und bevor Du die Haare ausspülst, sollst Du den Rest des Wassers auf ihnen verteilen. Danach sollst Du austesten, ob Du noch eine saure Rinse brauchst, bzw. wie stark sie sein soll.

  8. Sabrina Akemann

    Ich bin nun dabei mich komplett umzustellen in Sachen Körperpflege. Nun habe ich auch Haarseife geschenkt bekommen und leider funktioniert es überhaupt nicht. Ich habe das Gefühl die Seife nicht raus zu bekommen. Die Haare fühlen sich total „matschig“ an und sehen extrem fettig aus. Habe wirklich alles versucht. Saure Rinse , mehrmaliges Einschäumen und Ausspülen, kaltes Wasser, warmes Wasser. Ich steh manchmal 10 Minuten und länger unter der Dusche und mache die Haare wirklich richtig nass (noch nasser geht nun wirklich nicht 😉 ) . Was ja auch nicht Sinn und Zweck sein kann, da der Wasserverbrauch extrem hoch ist. Irgendwie funktioniert es nicht 🙁 Vielleicht habt ihr noch einen Tipp. Möchte ungern auf mein altes Shampoo zurück greifen.

    • Remstalkind

      Hallo Sabrina,
      hast du schon Steffis Methode (hier weiter unten) probiert?
      Wie lange verwendest du schon die Seife und welches Shampoo hast du davor benutzt?
      Ansonsten poste mir doch bitte die Inhaltsstoffe.

  9. Ich benutze die Seife erst seit knapp einer Woche, aber hatte immer noch keinen Erfolg. Die Seife ist von „Steffis Hexenküche“ Orange-Essig und Himbeer-Essig Shamposeife. Davor habe ich Shampoo von Sante gehabt.

    • Remstalkind

      Beide Seifen sind von den Grundzutaten gleich. Ich kann mir vorstellen, dass es am Avocadoöl liegt. Das ist super pflegend und in den Seifen reichlich vorhanden. Vielleicht brauchen deine Haare auch einfach noch eine Weile, bis sie sich an die Seife gewöhnt haben. Das kommt gar nicht so selten vor. Dir hier etwas zu raten ist schwer, aber versuche doch mal, die Wassertemperatur beim Ausspülen etwas zu erhöhen. Falls du noch Shampooreste hast, kannst du auch abwechselnd Seife und Shampoo verwenden und so das Shampoos „ausschleichen“.

  10. Ich habe eine andere Haarseife probiert und es scheint endlich zu funktionieren 😄 Zumindest die obere Hälfte 😉 Die Spitzen sind immer noch fettig und verklebt, obwohl ich die Haare ordentlich in saurer Rinse getungt habe.

    • Remstalkind

      Top! Kannst du mir noch die ersten beiden Zutaten der anderen schreiben? Für statistische Zwecke 🙂 Ich tippe auf Kokos…
      Wenn ich schmotzige Längen/Spitzen habe, waren sie in der Regel nicht genug eingeschäumt.

  11. Kokosfett und Olivenöl stehen an erster und zweiter Stelle. Ich werde weiter expementieren 😉
    Vielen, vielen Dank für die Tipps.

  12. Hallihallo,

    ich melde mich auch mal wieder zurück, leider mit dem Super-GAU auf dem Kopf: Ein heftiger Rückfall in das seborrhische Ekzem (ich hab es bestimmt wieder falsch geschrieben), das mich schon seit Jahren plagt, das ich aber mit Shampoobars von diversen Seifensiedern im Griff hatte. Leider enthalten die alle SLSA und somit potentiell Palmöl. Allerdings hab ich im Sommer immer vermehrt Probleme damit (schwitzen, zu warm zum Fönen etc), aber seit dem Umstieg auf Shampoobars war es nie mehr so schlimm, dass mein ganzer Hinterkopf inklusive Nacken entzündet und wundgekratzt war, zusätzlich gehen mir die Haare büschelweise aus. 🙁

    Montag früh hab ich also erstmal einen Termin beim Hautarzt, nach langer Zeit mal wieder. Dann heißt es wieder Kortison und ein stark reinigendes Shampoo ohne Glycerin etc. Mein „grünes Gewissen“ macht mir aber grad schon stark zu schaffen.

    LG
    Steffi

    • Remstalkind

      Oh Mann, Steffi! Was machst du denn für Sachen?! Über das Palmöl würde ich mir in diesem Fall echt keine Gedanken machen. Es ist ja nicht so, dass du das in Massen auf deinen Kopf schmierst. Manche Dinge haben ganz einfach ihre Berechtigung und hier ist es schon fast ein Medikament. Eindeutig besser als Kortison und aggessives Shampoo. Im Vergleich zu Flüssigshampoos haben die Bars doch schon den Vorteil, dass sie deutlich ergiebiger sind, weniger Transportenergie verbrauchen und weniger Verpackungsmüll verursachen. 🙂 Vielleicht kannst du im Winter noch einen Verusch starten. Bis dahin wünsche ich dir schnell gute Besserung!
      LG

  13. Hallo Ariane,

    danke dir für die guten Wünsche. Bei mir liegen Hautprobleme leider in der Familie und daher weiß ich eigentlich auch schon mein Leben lang, dass meine Haut Experimente meist nicht so gut verzeiht. Aber manchmal hätte man es eben einfach gerne anders.

    Zum Glück habe ich einen wirklich guten Hautarzt, der die Kortisonkeule nur schwingt, wenn es gar nicht anders geht und auch mal Hausmittel empfiehlt, wenn es angebracht ist.

    Evtl starte ich im Winter also tatsächlich nochmal einen Versuch mit Haarseife, falls ich mich traue. Alternativ freue ich mich vielleicht auch einfach nur, dass ich mit hochüberfetteter Seife eine gute Alternative zu Duschgel gefunden habe und bleib auf dem Kopf bei den Shampoobars. Wie sagt mein Partner, der Admin, so gerne: Never change a running system. Immerhin ist beides stark verpackungsreduziert und Palmöl haben wir ansonsten auch weitestgehend aus unserem Leben verbannt (weitestgehend, weil wir auch nach über einem Jahr immer noch neue Dinge finden, die aus Palmöl sind bzw daraus hergestellt sein könnten). Aber nichtsdestotrotz ist es ein schöner Prozess, das eigene Leben nachhaltig(er) zu gestalten.

    LG

    • liebe steffi, wahrscheinlich od hoffentlich, ist das problem schon gelöst. falls nicht…probiere vogelmierenöl (frische vogelmiere in olivenöl ansetzen..im wasserbad sanft erwärmen, etwa 30 min. dann filtern und einreiben. vogelmiere findest du das ganze jahr über). ich hatte dasgleiche problem 2 jahre lang. ganz schlimm gewesen. juckreiz verschwindet mit malventee (äusserl.)sofort, wg der schleimstoffe. aber als ich vogelmierenöl einrieb, war die sache in einigen tagen für immer verschwunden. alles gute 🙂 lg

  14. Hallo, ich benutze jetzt seit fast 3 wochen eine zhenobya aleppo seife mit 7 verschiedenen ölen – jedoch ohne den erhofften effekt 🙁 ich habe davor 1,5 jahre von matrix biolage shampoo und conditioner verwendet, bekam aber vor 1-2 monaten eine empfindliche kopfhaut und starken haarausfall. Meine haare fühlen sich nach jedem waschgang klebrig und fettig an. Kämmen ist jedesmal ein kampf, obwohl ich immer rinsen tu. was mache ich falsch? Möchte ungern wieder herkömmliche shampoos verwenden… liegts vl daran, dass meine haare gefärbt sind? Hoff hier kann mir geholfen werden. Danke 🙂

  15. Hallo, kannst du mir eine Seife für sehr trockene Haare und Kopfhaut empfehlen. Dann wenn es bei normalem Haar vor fett trieft ist bei mir genau die richtige Menge. Meine Haare sind sehr dick, kräftig und lockig. Ich brauche Feuchtigkkeit und Geschmeidigkeit. Fällt dir dazu eine Seife ein ?

    • Remstalkind

      Hallo Lara,
      eine konkrete Seife kann ich dir nicht empfehlen, da ich sie selbst mache. Du kannst aber nach einer Seife Ausschau halten, die höher überfettet ist (>5%) und viele pflegende Öle, wie Avocado, Olive oder Mandelöl enthält. Je weiter vorne bei den Inhaltsstoffen sie stehen, desto mehr ist davon enthalten. Falls du eine mit ätherischem Ylang Ylang findest, kann das auch regulierend auf deine Kopfhaut wirken.
      LG

  16. Hallo 🙂
    Ich möchte mich erst mal für deine Seite bedanken – toll, dass sich jemand die Mühe macht, so detailliert zu berichten und Tipps & Tricks zu veröffentlichen. Durch deine positiven Berichte zu Haarseifen habe ich mich entschieden, das auch mal zu probieren und das „Neunlinge“-Probierpaket von Steffi’s Hexenküche bestellt und mit Spannung erwartet. Nach den ersten Haarwäschen mit der Seife folgt leider die Ernüchterung – meine Haare fühlen sich nach jeder Wäsche schmierig und unsauber an. Wie lange dauert es denn, bis die Haare sich daran gewöhnen? Oder mache ich etwas falsch? Ich schäume die Seife gut auf, fahre damit über die Haare bis sie richtig voller Schaum sind, wasche es aus, wiederhole den Vorgang und mache danach eine saure Spülung mit Apfelessig, die ich noch mal leicht auswasche. Ich habe lange Haare, die ich alle zwei bis drei Tage wasche, weil sie dazu neigen, fettig zu werden, deshalb habe ich Seifen mit niedriger Überfettung und ohne Olivenöl gewählt. Steffi’s Hexenküche hat spezielle Seifen mit Apfelessig oder Himbeeressig, davon hatte ich mir – obwohl ich bislang normales Shampoo genommen habe – etwas mehr versprochen. Trotzdem fühlen sich meine Haare schon nach der Wäsche schmierig an, als wären sie nicht richtig sauber und glänzen am nächsten Tag so ölig, dass ich sie täglich waschen muss, um überhaupt das Haus verlassen zu können.. Hat jemand einen Tipp, wie man das hinbekommt? Vielen Dank schon mal, es wäre toll, wenn mir jemand weiterhelfen könnte!

    • Remstalkind

      Hallo Lisa,
      sind deine Haare denn überall gleich fettig/schmierig? Bei mir war es schon so, dass die Schmierstellen einfach doch nicht eingeseift genug waren.

      • Hi,
        vielen Dank für deine Antwort. Ich habe inzwischen meine Haare immer zwei bis drei mal eingeseift und ausgewaschen, um auch alles zu erwischen und eine Seife mit noch niedrigerer Überfettung gewählt, aber meine Haare sehen immer schlimmer aus. An der Kopfhaut fühlen sie sich trocken und knirschig an, glänzen aber ölig, dann werden sie ganz schmierig – das sieht man wohl nicht, es fühlt sich aber sehr seifig an – und die Längen sind wieder staubtrocken. Vielleicht ist Haarseife einfach nichts für mich :(.. Ich wollte mich mal bei Steffi’s Hexenküche nach Tipps erkunden aber die Website ist momentan im Wartungsmodus und es gibt keine Kontaktmöglichkeit. Vielleicht hat ja noch jemand eine Idee, ich würde mich echt freuen, wenn ich das noch hinbekomme.

        • Remstalkind

          Hallo Lisa,
          ist da Kakao- oder Sheabutter drin? Wenn du so gründlich einseifst und spülst, hängt es wohl an der Zusammensetzung. Kennst du die Wasserhärte bei dir? Kannst du auf der Webseite deiner Stadtwerke herausfinden. Wenn das Wasser bei euch ganz hart ist, kann Kalkseife ein echter Killer sein 🙁

  17. Hallo,
    Ich nutze jetzt seit zwei Monaten Haarseifen und nach jeder Wäsche eine saure Rinse aus Apfelessig. Meine Haare sind nach jeder Wäsche, egal welche Seife ich benutze, ölig, schmierig, sie kleben am Kopf, in der Büste sind weiße fettige Flocken und egal wie hoch ich die Rinse dosiere wird es nicht besser. Die Haare sehen ständig fettig und nass aus. Ich weiß nicht mehr weiter. Was mache ich falsch?

  18. Hallo 🙂
    ich hab mal eine Frage, wasche meine Haare seit ca zwei Monaten mit Seife und nach einer Woche ca gabs auch schöne Ergebnisse doch seit einiger Zeit fetten meine Haare sehr schnell nach und ich hab auf einmal Probleme mit Schuppen die ich eigentlich nie hatte!! Liegt das an der Seife? Spüle meine Haare auch mit einer Rinse nach…vll kennt sich ja jemand aus!
    Vielen Dank

    • Remstalkind

      Hallo Noelle,
      die Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Es kann an der Seife liegen, aber auch an ganz vielen anderen Faktoren. Sind es richtige Schuppen oder vielleicht doch nur Kalkseife? Sind sie trocken oder schmierig? Hast du Juckreiz?
      Magst du vielleicht mal die Zutatenliste posten und etwas über deine Haare schreiben?
      LG

      • Na denke das sind richtige Schuppen, sehr feine aber bei meinen dunklen Haare sieht mans ja sofort…hm eher trocken würde ich sagen aber auch schwierig weil ja die fettenden Haare immer bald dazu kommen..Hab sogar extra eine Rosmarinseife aber wie gesagt ist bisher meine erste. Zutaten sind:
        Sodium Cocoate*, Sodium Olivate*, Aqua, Sodium Castorate*, Glycerin*, Cocos Nucifera Oil*, Olea Europaea Fruit Oil*, Ricinus Communis Seed Oil*, Rosmarinus Officinalis Leaf Oil, Rosmarinus Officinalis Leaf, Rosmarinus Officinalis Leaf Extract, Helianthus Annuus Seed Oil, CI 75810, Limonene. (*Bio)

        und meine saure Rinse mach ich mit 200ml Apfelessig und 1l Wasser, vll ist das ja auch zu viel..

        Ganz liebe Grüße
        Noelle

        • Remstalkind

          Deine Seife hat sehr viel Kokosöl drin. In verseifter Form hat es eine sehr hohe Reinigungswirkung, was wiederum die Kopfhaut aus dem Konzept bringen kann. Dann gibt es auf der einen Seite Schuppen und auf der anderen Seite steuert die Kopfhaut der heftigen Reinigung entgegen und produziert noch mehr Sebum und schwupps sind die Haare fettig.
          Andererseits sind 200ml Essig auf einen Liter auch ne Hausnummer! Das kann den selben Effekt haben.
          Du kannst jetzt folgende, höchst wissenschaftliche Testreihe 😉 anstellen:
          1. Nur eine leicht saure Rinse (Zungenspitze reinhalten) machen
          oder
          2. Konzentration beibehalten und nur die Längen rinsen
          oder
          3. Seife wechseln und eine mit weniger Kokos suchen. Das würde ich allerdings erst machen, wenn es definitiv nicht an der Rinse liegt.
          LG und frohes Testen.

  19. ein liebes hallo,

    wir versuchen seit Oktober auf seife umzustellen. Nun unser Problem:
    Meine Partnerin hat sehr schnell fettende Haare und ist super unglücklich mit dem bisherigen Ergebnis. Ihre Haare sehen trocken und spröde aus. Zudem geht der sehr muffige Geruch nicht weg. kannst Du uns eine Haarseife empfehlen, die das Haar auch wieder gut riechen lässt? Unser Wasser ist sehr hart und sie möchte auch unbedingt nur mit Wasser waschen, aber es funktioniert einfach nicht. Der Geruch ist echt unangenehm, sie hängt aber so an diesem Projekt, dass es schon öfters Streit gibt.
    Deine Seite ist super und gibt viele tolle Tips!! Vielen Dank schonmal im Voraus & liebe Grüße von der Ostsee, Rike

    • Remstalkind

      Hallo Rike,
      ich komme gerade nicht ganz mit. Wäscht deine Freundin gerade nur mit Wasser oder auch mit Seife?
      Wenn ich es recht verstehe, kommt der unangenehme Geruch von der Wasserwäsche, aber wenn sie dann doch mit Seife wäscht, ist die nicht stark genug, um den Geruch zu entfernen.
      Sehen ihre Haare auch am Ansatz trocken aus? Dann würde ich die Längen mal beim Waschen aussparen, also alles unterhalb der Schulter.
      Eine kaufbare Seife kann ich dir nicht empfehlen, aber ich würde an eurer Stelle nach einer milden Seife (wenig Kokos) suchen und mich mit Rosmarin (gegen Fetten) und Ylang Ylang (bringt die Kopfhaut ins Gleichgewicht und riecht sehr intensiv blumig) näher beschäftigen. Vielleicht auch als Haarwasser für die Kopfhaut anmischen.
      Bei dir funktioniert die Seife gut? Rinse macht ihr?
      LG

  20. Pingback: Haarseife – Abseits der Drogerieregale #2 – lieselotteloves

  21. Hallo,
    benutze seit einem Jahr die Shampooseife von duftnoten-ziolkowski.de
    Inhalt: Ziegenmilch (Caprae Lac), Kokosnußöl (Cocos nucifera oil), Sonnenblumenöl (Hellanthus annus oil), Distelöl (Carthamus tinctorius oil), Rizinusöl (Ricinus communis oil), Shea Butter (Butyrospermum parkii), Brennesselextrakt, äth.Öl, grüne Tonerde, Zitronensäure 5% überfettet.
    Bin sehr zufrieden. Habe keine Schuppen. Brauche auch nicht sauer nachspülen. Alles perfekt.

  22. Hallo,
    ich lebe nicht zero waste, aber ich habe mich letzten Sommer dazu entschieden, meinem Müll, vorallem den aus Plastik, drastisch zu reduzieren. Angefangen habe ich da vorallem in Küche und Badezimmer. Die größten Müllproduzenten wie ich vermute. Ich versuche komplett auf Plastikfreie- und Naturkosmetik um zu stellen. Ein einfacher Schritt war dabei, für mich, das Waschen mit einem Stück Seife anstatt mit flüßigem Duschgel, wie ich es von Kindesbeinen an gelernt habe. Ein wesentlich größereren Schritt auf Haarwaschseife umzusteigen. Da war ich zugegebener Maßen lange skeptisch. Doch dann hab ich es einfach ausprobiert:) Als ich bei Tante Olga in Köln war habe ich mir ein Stück von der Haarwaschseife Melisse mit folgenden Inhaltsstoffen gekauft:
    Kokosöl, Wasser, Rizinusöl, Olivenöl, Natriumhydroxid , Weizenkeimöl, Sheabutter, Mandelöl.
    Ich war sofort begeistert, wie gut das Haarewaschen mit der Seife funktioniert. Die Haare fühlen sich sauber an, richen angenehm und vorallem muss ich seltener Haare waschen (mit normalem Shampoo alle zwei Tage, mit der Haarwaschseife ist auch alle drei Tage Haarewaschen kein Problem, selbst wenn ich meinen Reithelm getragen hab, kommen die Haare danach wieder ohne waschen in Form.)
    Mit der Zeit hatte ich allerdings immer mehr Seifenrückstände in den Haare. Die Haare sahen zwar normal aus fühlten sich aber etwas klebrig an. Auf meiner Suche nach einer Lösung bin ich auf deinen tollen Blog gestoßen 🙂 Die letzten beiden Haarwäschen habe ich die Haare mit einer sauren Rinse (1L Wasser mit 2EL Essig) ausgewaschen und hatte damit Erfolg. Meine Haare fühlen sich nicht mehr klebrig an und glänzen auch wieder mehr. Vielleicht reduziere ich den Essig in der Rinse noch ein wenig, damit die Haare nicht zu weich werden. Das muss ich aber die nächsten Wchen mal ausprobieren.
    Vielen Dank für diesen tollen Blog mit vielen hilfreichen Tipps:)

    • Remstalkind

      Hallo Christine,
      vielen Dank für den netten Kommentar. Wenn man den Plastikmüll reduziert hat, ist man ja schon fast müllfrei 😀
      Haarseife testen, lohnt sich finde ich immer, auch wenn es manchmal ein wenig Herumprobiererei ist. Außer Essig, kannst du auch mal mit Tee oder Zitronensaft experimentieren. Alles, was sauer ist oder Gerbsäuren enthält. LG

  23. Hallo, ich hätte auch eine Frage. Kämmst du deine Haare nach der Haarwäsche aus? Ich verliere viel mehr Haare als vor dem Waschen mit Haarseife, kommt mir vor.
    Und föhnst du deine Haare oder lässt du sie an der Luft trocknen?

    • Remstalkind

      Hallo Julia,
      nein, das mache ich nicht. Maximal mit den Fingern, wenn sie handtuchtrocken sind und während des Trocknens immer mal wieder. Einen Föhn benutze ich nur selten.

  24. Hi zusammen!
    Ich habe auch das Problem mit schönem Ansatz aber schmierigem Rest so ab Ohr Höhe. Werde mal noch gründlicher ausspülen und berichten! Ich benutze die Brennnessel seife mit schafmilch von saling aus dem dm😊

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